Für klare Scheiben
Aufkleberentfernung für Berlin gesucht?
- Glasart wird vorher geprüft
- Kein Kratzen auf Sicherheitsglas
- Festpreis nach Fotos
- DEVK-Haftpflicht 3 Mio. €
Kurz gesagt
Ja, wir lösen Folien und Klebereste rückstandsfrei
Wer schon einmal versucht hat, eine sonnengebleichte Schaufensterfolie abzuziehen, kennt das Ergebnis: Die Folie reißt in fingernagelgroße Stücke, und darunter bleibt ein klebriger Film, der jeden Staub festhält. Mit Spülmittel und Haushaltsschwamm entsteht daraus schnell ein verschmierter Schleier, mit einer Rasierklinge aus dem Baumarkt im schlimmsten Fall ein Kratzer. Genau hier lohnt sich Fachwissen.
Unsere Aufkleberentfernung beginnt mit einer einfachen Frage: Welches Glas liegt vor uns? Normales Floatglas verträgt einen fachgerecht geführten Glasschaber, vorgespanntes Einscheibensicherheitsglas dagegen kann durch eingebrannte Partikel beim Schaben feine Kratzspuren bekommen. Beschichtete Scheiben, etwa mit Sonnenschutz- oder Low-E-Schicht auf der Außenseite, verlangen wieder eine andere Vorgehensweise. Erst wenn das klar ist, entscheiden wir über Werkzeug und Mittel.
Typische Aufträge sind Werbebeschriftungen an Ladenlokalen, Sichtschutz- und Milchglasfolien an Büro- und Praxisfenstern, Parkausweise und Vignetten, Kinderaufkleber an Terrassentüren, Klebeband von Malerarbeiten oder Etiketten und Schutzfolien an neuen Fenstern. Auch Reste von doppelseitigem Klebeband, mit dem Plakate befestigt waren, gehören zu den Klassikern.
Pascal Hartmann, unser fachlich Verantwortlicher, hat in mehr als zwanzig Jahren unzählige Ladenfronten vor Neueröffnungen freigelegt. Seine wichtigste Regel: lieber zehn Minuten länger einweichen als eine Sekunde zu fest kratzen.
Abgrenzen möchten wir die Leistung klar: Schutzfolien und Mörtel nach dem Neubau gehören zur Bauendreinigung, Farbspritzer nach dem Streichen zur Farbentfernung. Hier geht es um alles, was jemand absichtlich auf das Glas geklebt hat.
Leistungsumfang
Was zu unserem Auftrag gehört
Glasprüfung und Testfläche
Vor dem eigentlichen Start prüfen wir die Glasart, etwa über Stempel in der Ecke oder mit einem Blick durch polarisiertes Licht. An einer unauffälligen Ecke testen wir Löser und Werkzeug. Erst wenn das Ergebnis passt, arbeiten wir auf der ganzen Fläche. So bleiben Überraschungen aus.
Folie und Aufkleber abnehmen
Folien erwärmen wir vorsichtig, damit der Kleber weicher wird und sich die Folie in größeren Bahnen abziehen lässt. Spröde, alte Folien weichen wir mit Löser ein und nehmen sie mit Kunststoffschaber ab. Beschriftungen aus einzelnen Buchstaben werden einzeln gelöst. Das Material entsorgen wir fachgerecht.
Kleberreste beseitigen
Zurückgebliebener Kleber wird mit einem passenden Löser angelöst und mit Klinge oder Kunststoffschaber abgenommen, abhängig von der Glasart. Danach entfetten wir die Fläche, damit kein Lösemittelfilm zurückbleibt. Gegen das Licht kontrollieren wir, ob noch Schatten des Klebers sichtbar sind. Erst dann geht es weiter.
Abschlussreinigung von Glas und Rahmen
Zum Schluss reinigen wir die ganze Scheibe mit Einwascher und Abzieher, damit sie gleichmäßig klar wirkt. Rahmen und Dichtungen, auf die Löser getropft sein könnte, wischen wir sauber ab. Die Fensterbank darunter wird von Folienresten befreit. So ist das Fenster sofort wieder vorzeigbar.
Welche Flächen, Folienarten und Zusatzarbeiten genau enthalten sind, steht vorab schriftlich in Ihrem Angebot.
Versprochen ist versprochen
Darauf können Sie sich verlassen
Abgesichert
Geht trotz aller Sorgfalt einmal etwas schief, greift unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK – bis 3 Mio. € für Personen- und Sachschäden.
Ohne Bindung
Einmalig, zweimal im Jahr oder im festen Turnus: Sie bestimmen den Rhythmus, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht.
Feste Ansprechpartner
Ein eingespieltes Team, persönlich eingewiesen und fachlich geleitet von Pascal Hartmann – kein anonymes Vermittlungsportal.
Unsere Arbeitsweise
Mit Gefühl statt Gewalt
Werkzeug passend zur Scheibe
Auf Floatglas setzen wir einen Glasschaber mit neuer, sauberer Klinge ein, flach geführt und nur auf nasser Fläche. Eine stumpfe oder verschmutzte Klinge ist die häufigste Ursache für Kratzer. Auf Sicherheitsglas, beschichteten Scheiben und Kunststoffverglasungen arbeiten wir ausschließlich mit Kunststoffklingen, weichen Pads und Löser. Wie man den Schaber fachgerecht einsetzt, erklärt unser Ratgeber über den sicheren Umgang mit dem Glasschaber.
Löser und Wärme
Je nach Kleberart nutzen wir Orangenterpen-Löser, spezielle Etikettenlöser oder warmes Wasser mit Tensid. Lösemittelhaltige Produkte bringen wir nur kleinflächig und mit Lüftung aus, nie großflächig in geschlossenen Räumen. Bei großen Werbefolien hilft ein Heißluftgerät auf niedriger Stufe, das wir in ständiger Bewegung halten, damit das Glas keinen Temperaturschock bekommt. Isolierglas reagiert empfindlich auf punktuelle Hitze, deshalb arbeiten wir dort mit besonders wenig Wärme.
Zugang zu hohen Flächen
Beschriftungen über der Ladentür oder an Oberlichtern erreichen wir mit geprüften Steighilfen. Teleskopstangen eignen sich hier kaum, weil das Ablösen Fingerspitzengefühl erfordert. Bei Folien in größerer Höhe planen wir Podest oder Arbeitsbühne ein und sichern den Gehweg darunter ab.
Typische Fehler beim Selbermachen
Der häufigste Fehler ist das trockene Schaben. Ohne Gleitfilm schiebt die Klinge winzige Sandkörner über das Glas und hinterlässt feine Riefen. Ebenso problematisch sind Nagellackentferner und Verdünnung, die zwar Kleber lösen, aber Dichtungen aufquellen lassen und Kunststoffrahmen anlösen können. Auch Ceranfeldschaber mit ausgeleierter Halterung sind riskant, weil die Klinge verkantet. Wir sehen regelmäßig Scheiben, auf denen solche Versuche Spuren hinterlassen haben – und die man dann leider nur noch mit dem Austausch des Glases wieder makellos bekommt.
Dichtungen, Rahmen und Lack schützen
Viele Löser greifen Gummidichtungen, Pulverlack oder Holzlasur an. Wir kleben angrenzende Flächen bei Bedarf ab oder arbeiten mit getränktem Tuch statt Sprühflasche. Folienreste, die unter die Dichtung reichen, schneiden wir sauber an der Kante ab, statt sie herauszuziehen und die Dichtung zu verletzen.
Wofür geeignet
Typische Einsätze für uns
- Ladenlokale bei Mieterwechsel: Alte Beschriftungen, Öffnungszeiten und Aktionsfolien müssen vor der Neueröffnung verschwinden. Hintergründe liefert unser Beitrag über Werbefolien am Schaufenster.
- Büros und Praxen: Milchglas- und Sichtschutzfolien, die vergilbt sind oder ersetzt werden sollen.
- Privatwohnungen: Kinderbilder, Fensterbilder, Vogelschutzaufkleber und Reste von Weihnachtsdeko.
- Neue Fenster: Herstelleretiketten und Prüfaufkleber, die nach dem Einbau vergessen wurden.
- Wohnungsübergaben: Klebeband- und Folienreste, die vor der Abnahme weg sein müssen.
- Glastüren und Eingänge: Hinweisaufkleber, Zahlungsmittel-Logos und alte Markierungsstreifen.
- Vitrinen und Glaswände: Veranstaltungsposter und Aushänge, die mit Klebeband befestigt waren.
Besonders oft erreichen uns Anfragen kurz vor einer Neueröffnung, wenn die neuen Mieter schon die Werbetechnik bestellt haben und das Glas bis zu einem festen Tag frei sein muss. Hier planen wir gern so, dass zwischen unserem Termin und dem Bekleben ein Tag Puffer liegt, damit die Scheibe vollständig trocken und frei von Lösemittelresten ist.
Für Glastüren mit gesetzlich nötigen Markierungen gilt: Wir entfernen sie nur, wenn neue angebracht werden oder Sie ausdrücklich zustimmen, denn sie dienen dem Schutz vor Zusammenstößen.
So läuft’s ab
Von der Anfrage bis zur klaren Scheibe
Fotos der Folie schicken
Fotografieren Sie die gesamte Fläche und einen Ausschnitt aus der Nähe, auf dem Kanten und Zustand der Folie zu sehen sind. Hilfreich ist ein Foto der Glasecke, falls dort ein Stempel steht. Notieren Sie grob die Maße der beklebten Fläche.
Festpreis erhalten
Meist innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie ein verbindliches Angebot per E-Mail. Bei sehr alten oder großen Folien schlagen wir eine kurze Testfläche vor Ort vor.
Bereich vorbereiten
Räumen Sie Auslagen und Dekoration im Schaufenster beiseite und sorgen Sie dafür, dass wir an die Innenseite herankommen. Bei Ladenlokalen klären wir, ob der Gehweg kurzzeitig genutzt werden darf.
Ablösen und reinigen
Wir lösen Folie und Kleber, entfetten und reinigen die gesamte Scheibe. Abfälle nehmen wir mit.
Kontrolle und Rechnung
Im Gegenlicht prüfen wir auf Kleberschatten und bessern nach. Die Rechnung kommt nach erledigter Arbeit per Überweisung.
Preis & Fairness
Wovon der Preis abhängt
Wie lange eine Folie braucht, hängt stark von Alter und Material ab. Diese Faktoren berücksichtigen wir:
- Fläche und Anzahl: Eine vollflächige Schaufensterfolie ist etwas anderes als drei kleine Aufkleber.
- Alter und Sonneneinwirkung: Jahrelang besonnte Folien werden spröde und brechen in kleine Stücke.
- Kleberart: Permanentkleber verlangt mehr Zeit als ablösbare Folie.
- Glasart: Auf Sicherheitsglas dauert die Entfernung ohne Klinge länger.
- Höhe und Zugang: Oberlichter und Beschriftungen über Kopf benötigen Steighilfen.
Unser Angebot nennt einen Festpreis, der sich nur ändert, wenn die Lage vor Ort deutlich von den Fotos abweicht – und auch dann nur nach Rücksprache. Mehr zu unserer Kalkulation lesen Sie unter Kosten und Festpreise.
Offen gesagt
Wo auch Fachleute an Grenzen stoßen
Geisterbilder durch UV
Wo eine Folie viele Jahre klebte, war das Glas darunter vor Witterung geschützt. Manchmal bleibt deshalb ein schwacher Umriss sichtbar, weil die umgebende Fläche leicht verwittert ist. Das ist keine Verschmutzung und lässt sich nicht wegreinigen.
Folien auf Kunststoffverglasung
Acrylglas und Polycarbonat reagieren auf viele Löser mit Trübung oder feinen Spannungsrissen. Hier arbeiten wir nur mit Wasser, Wärme und weichem Werkzeug, und manchmal bleibt ein Rest, den man besser stehen lässt als die Platte zu beschädigen.
Vorhandene Kratzer
Unter alten Folien kommen oft Kratzer zum Vorschein, die schon vorher da waren, etwa vom Aufbringen mit Rakel. Wir zeigen sie Ihnen vor Arbeitsbeginn, sobald sie erkennbar sind.
Eingeätzte und gesandstrahlte Motive
Motive, die per Ätzung oder Sandstrahlen ins Glas gebracht wurden, sind keine Folien. Sie bleiben dauerhaft bestehen und lassen sich nur durch Austausch der Scheibe beseitigen.
Folien im Scheibenzwischenraum
Liegt die Beschichtung im Inneren des Isolierglases, können wir sie nicht erreichen. Für Farbspritzer nach Renovierungen gibt es außerdem eine eigene Leistung, die Entfernung von Farb- und Lackresten.
Material & Sicherheit
Löser sicher und sparsam eingesetzt
Klebstofflöser können reizen und riechen, wenn man sie großzügig verteilt. Wir dosieren sie deshalb tropfenweise, lüften bei Innenarbeiten gut und bevorzugen Produkte auf Basis von Orangenterpenen oder Wasser. Unsere Mitarbeitenden tragen bei Bedarf Schutzhandschuhe und werden regelmäßig zu Gefahrstoffen und Arbeitssicherheit unterwiesen. Hinweise zum bewussten Umgang mit Reinigungschemie gibt das Umweltbundesamt auf umweltbundesamt.de.
Wärme setzen wir mit Bedacht ein. Große Temperaturunterschiede auf einer Scheibe, etwa durch punktuell erhitzte Stellen im Winter, können Spannungen erzeugen. Deshalb bewegen wir das Heißluftgerät ständig, halten Abstand und verzichten bei Frost draußen ganz auf Hitze. Statt Wärme lassen wir den Löser dann einfach länger einwirken.
Abgelöste Folien, Klingen und getränkte Tücher sammeln wir getrennt und nehmen sie mit. Gebrauchte Klingen landen in einem bruchsicheren Behälter, nicht im Hausmüll. Sollte trotz aller Vorsicht ein Schaden entstehen, ist unser Betrieb über die DEVK mit einer Haftpflicht von 3 Mio. € für Personen- und Sachschäden pauschal sowie 500.000 € für Vermögensschäden versichert.
Achtung: Bitte kratzen Sie nicht mit Cuttermessern oder Stahlwolle an Ihrer Scheibe. Auf Sicherheitsglas entstehen dadurch schnell lange, feine Kratzer, die sich nicht mehr entfernen lassen.
Zum Download
Leistungsverzeichnis Aufkleber als PDF
Das Leistungsverzeichnis beschreibt alle Arbeitsschritte von der Glasprüfung bis zur Entsorgung. Gewerbemieter, Vermieter und Hausverwaltungen nutzen es, um Angebote vor einem Mieterwechsel zu vergleichen. PDF zur Folienentfernung herunterladen.
Einsatzgebiete
Wo wir oft Folien abnehmen
Besonders häufig rufen uns Ladenbetreiber in belebten Geschäftsstraßen, in denen Mieter öfter wechseln und Schaufenster neu beklebt werden. Dazu kommen Bürostandorte, an denen Sichtschutzfolien ausgetauscht werden. Unsere Einsatzgebiete in ganz Berlin umfassen alle Bezirke.
Passt dazu
Das ergänzt sich gut
Gut zu wissen
